GyneFix Kupferkette ohne Schmerzen

Gynefix Ohne SchmerzenViele Frauen wünschen sich die GyneFix®-Kupferkette als bequeme und sichere Langzeitverhütungsmethode, haben aber große Angst vor möglichen Schmerzen beim Einsetzen. Diese Angst ist unbegründet, denn die moderne Medizin ermöglicht heutzutage mit geringem Aufwand das Spirale einsetzen ohne Schmerzen.
Frauen, die aus Angst vor möglichen Schmerzen lange Zeit gezögert hatten sich die Spirale einsetzen zu lassen, hätten diesen Schritt häufig schon viel früher gewagt, wenn sie gewusst hätten, wie einfach und preiswert das Einsetzen der GyneFix® Kupferkette als Sonderform der Spirale unter Sedierung (Dämmerschlaf) tatsächlich ist.
Es lassen sich in Internetforen viele positive Stimmen von Frauen lesen, welche über ihre Erfahrungen vom Einsetzen einer Spirale, wie der GyneFix®
Kupferkette, unter Sedierung (Dämmerschlaf) berichten.
Angst vor den befürchteten Schmerzen sollte dementsprechend nicht der
Hinderungsgrund dafür sein, sich keine GyneFix® Kupferkette einsetzen zu lassen.

Wir haben den Gynäkologen Herrn Dr. med. Norbert Scheufele aus Münster gefragt, wie der genaue Ablauf ist, wenn er das Einsetzen der GyneFix® Kupferkette unter Sedierung in seiner „Frauennaturheilpraxis Münster“ durchführt.


Interview mit Dr. Scheufele - Münster

Herr Dr. Scheufele, in Ihrer Praxis in Münster führen Sie regelmäßig das Einsetzen der GyneFix®-Kupferkette unter Sedierung (Dämmerschlaf) durch und ersparen Ihren Patientinnen auf diese Weise unnötige Schmerzen beim Einsetzen der Spirale. Wie funktioniert das genau?

Dr. Scheufele: Man muss in diesem Fall zwischen Narkose und Sedierung unterscheiden. Bei der Sedierung mit Propofol wird die Patientin nur in eine Art Halbschlaf (Dämmerschlaf) versetzt, was das Schmerzempfinden beim Einsetzen der Spirale deutlich herabsetzt. Die Patientin ist, während ihr die GyneFix®-Kupferkette gelegt wird, bei Bewusstsein, befindet sich allerdings in Trance. Ihre Angst vor Schmerzen wird deutlich reduziert und auch die Behandlungsdauer empfindet sie deutlich kürzer.
Ganz anders ist es beim Einsetzen einer Spirale unter Narkose: hier wird das Bewusstsein der Patientin vollständig ausgeschaltet.
Wir führen in unserer Praxis beim Einsetzen der Gynefix® eine Sedierung mit dem Medikament Propofol durch. Gerade junge Frauen und Angst-Patientinnen, fürchten die Schmerzen bei der Einlage der GyneFix®-Kupferkette und nehmen dieses Angebot der Sedierung gern in Anspruch.


Was genau ist Propofol und wie funktioniert das?

Dr. Scheufele: Propofol ist ein Medikament aus der Gruppe der Narkosemittel und wird in Deutschland täglich tausendfach vor allem zur Sedierung bei Magen- und Darmspiegelungen eingesetzt. Der schnelle Abbau von Propofol im Körper sowie die hervorragenden Steuerungseigenschaften ermöglichen den Einsatz über wenige Minuten. Das ist insbesondere bei sehr kurzzeitigen Eingriffen wie dem Einsetzen einer Spirale beziehungsweise der GyneFix®-Kupferkette, wichtig. Anders als bei einer Vollnarkose ist bei geringer Dosierung des Medikaments keine Beatmung der Patientin notwendig. Propofol verfügt erfahrungsgemäß über die Eigenschaft, ein äußerst angenehmes Einschlafen und Aufwachen sicherzustellen und ermöglicht entsprechend ein entspanntes Einsetzen der Spirale ohne Schmerzen.


Gibt es Risiken bei der Behandlung?

Dr. Scheufele: In unserer Praxis führe ich das Einsetzen der GyneFix® ausschließlich nach einer umfassenden Voruntersuchung durch. Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems stellen absolute Kontraindikationen für eine GyneFix®-Einlage unter Sedierung (Dämmerschlaf) dar. Bei kreislaufgesunden Patientinnen sind Komplikationen äußerst selten. In seltenen Fällen kann es während der Behandlung zu einem Kreislaufabfall kommen. Aus diesem Grund werden die Patientinnen während der gesamten Behandlung mit einem Monitor überwacht. Wir können so zum Beispiel während dem Einsetzen der GyneFix®-Kupferkette jederzeit die Herzfrequenz, den Blutdruck sowie die Sauerstoffsättigung überwachen. Im „Fall der Fälle“ steht in unserer Praxis ein modernes Notfallequipment zur Verfügung. Bisher sind in meiner Praxis aber keine Zwischenfälle dieser Art im Zusammenhang mit dem Einsetzen der Spirale bekannt.
Ein weiteres Risiko besteht darin, dass es an der Einstichstelle zu leichten Hautreizungen oder Entzündungen kommen kann. Auch das ist äußerst selten und spielt in der Praxis kaum eine Rolle.


Wie ist der genaue Ablauf einer solchen Behandlung?

Dr. Scheufele: Das Wichtigste ist ein ausführliches Aufklärungsgespräch, in dem ich mit der Patientin die Vor- und Nachteile einer Sedierung für das Einsetzen der Spirale erörtere. Als wichtigster Vorteil für die Patientin ist die Schmerzfreiheit zu nennen.
Wenn keine Vorerkrankungen einer Behandlung unter Kurznarkose entgegenstehen und auch das Einsetzen der GyneFix®-Kupferkette anatomisch möglich ist, vereinbare ich mit der Patientin einen kurzfristigen Einlagetermin. Die Patientin sollte am Termin zum Einsetzen der GyneFix®-Kupferkette mit einer Begleitperson in die Praxis kommen, da eine selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr nach der Behandlung vermieden werden sollte. Nach der Ermittlung von Herzfrequenz und Blutdruck erfolgt die Anlage einer kleinen Venenverweilkanüle, was in etwa mit einer Blutentnahme zu vergleichen ist. Die Gabe des Narkosemittels für die Kurznarkose erfolgt unmittelbar auf dem gynäkologischen Behandlungsstuhl. Die Patientin schläft ein und danach erfolgt das Einsetzen der GyneFix®-Kupferkette ohne Schmerzen. Nach dem Einsetzen der Spirale kann die Patientin wenige Minuten später selbständig vom Behandlungsstuhl aufstehen und sich noch einige Zeit auf der Behandlungsliege erholen. Nach abschließender körperlicher Untersuchung kann der Heimweg angetreten werden.


Kann man nach der Sedierung arbeiten gehen und ab wann ist man wieder fit?

Dr. Scheufele: Da Propofol für seinen äußerst schnellen Abbau bekannt ist, lässt die gesamte Wirkung bereits wenige Minuten nach dem Einsetzen der GyneFix®-Kupferkette nach. Dennoch sollte man am Tag der GyneFix®-Einlage auf eine Arbeitstätigkeit verzichten.


Wie fühlt man sich nach der Sedierung? Ist mit Übelkeit zu rechnen?

Dr. Scheufele: Das in meiner Praxis eingesetzte Medikament Propofol gehört zu den modernsten und verträglichsten Narkosemitteln weltweit. Anders als bei älteren Narkose- und Betäubungsverfahren ist mit einer Übelkeit nach der Behandlung in der Regel nicht zu rechnen.


Ist so eine Sedierung aus Ihrer Sicht für das Einsetzen von GyneFix® tatsächlich erforderlich?

Dr. Scheufele: Das subjektive Schmerzempfinden ist so individuell wie die Menschen selbst. Eine objektive Einschätzung des Schmerzempfindens bei der GyneFix®-Einlage ist daher nicht möglich. Es gibt viele Patientinnen, die eine solche Einlage ohne Weiteres ohne jede Betäubung tolerieren. Für solche Patientinnen ist eine Sedierung unnötig. Bei Angstpatientinnen oder Patientinnen, die ärztliche Behandlungen im Allgemeinen als besonders schmerzhaft empfinden, stellt das Einsetzen der Spirale unter Sedierung (Dämmerschlaf) aber eine gute und hilfreiche Alternative dar.


Welcher Patientin würden Sie für das Einsetzen von GyneFix® die Sedierung empfehlen?

Dr. Scheufele: Grundsätzlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass gerade jüngere Frauen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren, die noch kein Kind geboren haben, von dem Einsetzen der GyneFix®-Kupferkette unter Sedierung (Kurznarkose) profitieren können, da insbesondere Schmerzen durch die Sondierung der Gebärmutter vermieden werden. Auf diese Weise wird auch eine unnötige Angst vor zukünftigen gynäkologischen Behandlungen bei den betreffenden Patientinnen vermieden.

 

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Über GyneFix

Die GyneFix Kupferkette bietet als Weiterentwicklung der Kupferspirale Frauen jeden Alters eine moderne Verhütungsmethode ohne Hormone, die nicht in den natürlichen Zyklus der Frau eingreift. Sie wird wie eine konventionelle Spirale in die Gebärmutterhöhle eingeführt und sorgt für einen langfristigen und sicheren Verhütungsschutz.


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