Verhütung nach Kaiserschnitt

Welche Verhütung nach Kaiserschnitt?

Verhuetung KaiserschnittWann Paare nach einem Kaiserschnitt ihres Kindes das erste Mal wieder Sex haben, ist sehr unterschiedlich. Spätestens bei Abklingen vom Wochenfluss nach dem Kaiserschnitt ist es jedoch an der Zeit, sich als Eltern darüber Gedanken zu machen, wie zukünftig verhütet werden soll.
Frauen, die nach einem Kaiserschnitt stillen, genießen einen gewissen natürlichen Verhütungsschutz, jedoch ist diese Methode zur Verhütung einer weiteren Schwangerschaft keineswegs sicher. Auf „Verhüten durch stillen“ sollte man sich dementsprechend als Verhütungsmethode nach einem Kaiserschnitt keinesfalls verlassen, es sei denn man plant Kinder mit geringen Altersabständen.
Frauen, die nicht stillen, können nach einem Kaiserschnitt zur Verhütung aus
der breiten Palette der Verhütungsmethoden frei wählen.
Frauen, die stillen, müssen hingegen bei der Auswahl ihrer neuen Verhütung nach einer Kaiserschnitt ein paar Regeln beachten. Insbesondere einige Methoden zur Verhütung auf Basis von Hormone scheiden für die Frau in der Stillzeit nach der Kaiserschnitt zum Verhüten aus.


Ist später ein weiteres Kind geplant?

Verhuetung Nach KaiserschnittUnabhängig davon, ob die Frau nach dem Kaiserschnitt ihr Baby stillt oder nicht, ist die Entscheidung zu treffen, ob in der Zukunft eine Schwangerschaft mit Hormone oder ohne Hormone verhütet werden soll.
Für viele Frauen hat sich nach einem Kaiserschnitt eine Verhütung ohne Hormone, wie die GyneFix® Kupferkette, bewährt, weil die Fruchtbarkeit ohne Umstellungsphase direkt nach dem Entfernen wieder hergestellt ist. Die GyneFix® Kupferkette sorgt auf diese Weise in der Zeit zwischen zwei Kindern für eine unbeschwerte und sichere Verhütung für maximal 5 Jahre. Eine Schwangerschaft ist direkt im anschließenden Zyklus nach der Entfernung der Spirale zur Verhütung wieder möglich. Das schätzen insbesondere Frauen, die beim ersten Kind schon in einem Alter sind, in welchem die Fruchtbarkeit bereits nachlässt und das gesundheitliche Risiko steigt.

Die GyneFix® Kupferkette bietet Frauen nach einem Kaiserschnitt als Verhütung ohne Hormone folgende Vorteile:

♥  Hohe Sicherheit mit einem Pearl-Index von 0,1 – 0,5.
♥  Zyklus und Fruchtbarkeit werden nicht beeinträchtigt.
♥  Kann auch vorzeitig wieder entfernt werden.
♥  Eine Schwangerschaft ist direkt im Anschluss an die Entfernung möglich.
♥  Eine Belastung der Muttermilch ist durch die Wirkung ohne Hormone unmöglich.
♥  Unbeschwert, denn man muss nicht täglich an die Verhütung denken, sondern sie wirkt 5 Jahre.

 

Verhütung mit Spirale nach dem Kaiserschnitt?

Nach Kaiserschnitt VerhuetungNach einem Kaiserschnitt ist die Verhütung mit einer Spirale grundsätzlich eine gute Idee. Die Spirale kann nach vollständiger Rückbildung der Gebärmutter, circa 12 Wochen nach der Kaiserschnitt, eingesetzt werden.
Die meisten Frauen empfinden es als Erleichterung, sich nach der Kaiserschnitt nicht täglich um die Verhütung kümmern zu müssen, denn einmal in die Gebärmutter eingesetzt, wirkt eine Spirale mehrere Jahre bis zu ihrer Entfernung.
Nicht jeder Frauenarzt kennt GyneFix® als moderne Weiterentwicklung der Spirale, welche sich zur Verhütung nach Kaiserschnitt, bewährt hat und entsprechend beliebt ist.
Demzufolge verfügen auch nicht alle Frauenärzte über die vom Hersteller gewünschte Fortbildung, um Frauen nach einer Kaiserschnitt die GyneFix® Kupferkette zur Verhütung einsetzen zu können.
Um Ihnen als Patientin Sicherheit und Qualität zu gewährleisten, wird hier die Liste der geschulten GyneFix®-Ärzte veröffentlicht.
Wir raten jungen Müttern, die die GyneFix® Kupferkette als gute Verhütung nach der Kaiserschnitt für sich erachten, für die Beratung und das Einlegen unbedingt einen GyneFix®-Arzt zu konsultieren.


Verhütung mit Pille nach dem Kaiserschnitt

Nach Kaiserschnitt VerhuetungFrauen, die ihr Kind nicht stillen und Hormone zum Verhüten anwenden möchten, können die Pille (Antibabypille) als Verhütungsmethode nach dem Kaiserschnitt wählen.
Die Pille als Kombinationspräparat mit Östrogen ist als Verhütungsmittel von Frauen in der Stillzeit nicht anzuwenden, weil die enthaltenen Östrogene die Milchmenge reduzieren und Hormone auf das Baby übergehen können.
Stillenden Frauen wird daher nach dem Kaiserschnitt die Einnahme der Minipille (Pille ohne Östrogen) empfohlen. Die Minipille ist eine Sonderform der Pille und enthält nur Gestagen, welches bei stillenden Frauen die Milchmenge nicht reduziert. Es existiert bisher allerdings wenig wissenschaftliches Material, welches sich damit beschäftigt, welche Auswirkungen die aufgenommen Rest-Hormone auf das Baby haben können.
Wie bei allen Verhütungsmitteln mit Hormone gibt es Frauen, die sie gut vertragen und Frauen, die über Nebenwirkungen der Hormone der Pille als Verhütung nach dem Kaiserschnitt klagen.
Ein Teil der Frauen, die nach dem Kaiserschnitt die östrogenfreie Minipille anwenden, berichten über Nebenwirkungen wie unregelmäßige Blutungen, Ausbleiben der Periode, Kopfschmerzen, Akne, Stimmungsschwankungen, Veränderungen der Libido (sexuelle Lust), Brustschmerzen, Übelkeit oder Gewichtszunahme. Es können mit der Gestagen-Pille auch Menstruationsbeschwerden, Eierstockzysten, Scheidenentzündungen, Müdigkeit, Haarausfall oder Probleme beim Tragen von Kontaktlinsen auftreten, wenn nach dem Kaiserschnitt mit der östrogenfreien Pille mit Gestagen verhütet wird.
Ob und welche Nebenwirkungen unter Anwendung der Pille (Antibabypille) auftreten, wenn damit nach dem Kaiserschnitt verhütet wird, ist von Frau zu Frau verschieden.


Verhütung mit Dreimonatsspritze nach Kaiserschnitt

Verhuetung Nach Kaiserschnitt DreimonatsspritzeAuch die Verhütung mit der Dreimonatsspritze (Verhütungsspritze) ist für Frauen nach dem Kaiserschnitt möglich. Denn auch die Dreimonatsspritze, häufig auch Hormonspritze genannt, verhütet nur mit Gestagen. Stillende Frauen sollten mit der Anwendung der Dreimonatsspritze zur Verhütung allerdings frühestens 6 Wochen nach der Geburt per Kaiserschnitt starten, weil Rest-Hormone in die Muttermilch übergehen könnten und mögliche langfristige Auswirkungen für das Baby bisher nicht bekannt sind.
Frauen vertragen die Dreimonatsspritze aufgrund ihrer Nebenwirkungen als Verhütung nach dem Kaiserschnitt nicht immer gut.
Frauen konnten mit der Dreimonatsspritze (Verhütungsspritze) als Verhütung nach einer Geburt per Kaiserschnitt folgende Nebenwirkungen beobachten: Gewichtsveränderungen, verringerter Sexualtrieb bis hin zum fehlenden Orgasmus, depressive Verstimmung, Depression, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Nervosität, Schläfrigkeit, Hitzewallungen, Rückenschmerzen, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Akne, Haarausfall, Hautausschlag, unregelmäßige Blutungen, stärkere oder schwächere Periode, Ausbleiben der Periode, Schmierblutungen, Ausfluss, empfindliche Brüste und Brustschmerzen.
Ob und welche Nebenwirkungen mit der Dreimonatsspritze (Depotspritze) auftreten, wenn damit nach dem Kaiserschnitt verhütet wird, ist von Frau zu Frau verschieden.


Verhütungsstäbchen nach Kaiserschnitt?

Nach Kaiserschnitt VerhuetungsstaebchenNach einem Kaiserschnitt kann auch das Verhütungsstäbchen (Hormonstäbchen) zum Verhüten angewendet werden. Das Verhütungsstäbchen (Hormonstäbchen) wirkt ebenfalls nur mit Gestagen und kann deshalb zur Verhütung nach einer Geburt per Kaiserschnitt angewendet werden, auch wenn die junge Mutter stillt. Das Verhütungsstäbchen wird der Frau vom Frauenarzt am Oberarm direkt unter die Haut gelegt. Geringe Mengen des
Wirkstoffs vom Verhütungsstäbchen gehen beim Stillen in die Muttermilch über, wenn die Frau in der Stillzeit damit verhütet.
Es gibt Frauen, die das Verhütungsstäbchen beziehungsweise Hormonstäbchen zum Verhüten nach der Geburt per Kaiserschnitt nicht gut vertragen.
Frauen, welche mit dem Verhütungsstäbchen nach der Geburt verhütet haben, konnten folgende Nebenwirkungen beobachten: Akne, Kopfschmerzen, Gewichtsveränderungen, Brustspannen und Brustschmerzen, unregelmäßige Blutungen, Scheideninfektionen, Haarausfall, depressive Verstimmungen, Stimmungsschwankungen, Nervosität, verminderter Sexualtrieb (Libido), Blähungen und Müdigkeit.
Ob und welche Nebenwirkungen bei der Anwendung vom Verhütungsstäbchen als Verhütung nach der Geburt per Kaiserschnitt auftreten, ist von Frau zu Frau individuell.

 

Hormonspirale nach Kaiserschnitt

Kaiserschnitt VerhuetungVielen Frauen, wird nach einem Kaiserschnitt von ihrem Frauenarzt geraten, zukünftig mit dem Verhütungsschirmchen oder der Hormonspirale zu verhüten. Die Hormone der Hormonspirale, reduzieren die Milchmenge bei stillenden Frauen nicht. Gleichzeitig bietet die Hormonspirale eine hohe Sicherheit für Frauen, die stillen und verhüten wollen.
Leider existieren bisher wenige wissenschaftliche Arbeiten darüber, welche sich mit der Fragestellung beschäftigen, welche Auswirkungen die aufgenommen Rest-Hormone der Hormonspirale auf das Baby in der Stillzeit haben können.

Wie bei allen Verhütungsmitteln mit Hormone gibt es Frauen, die die Hormonspirale gut vertragen und Frauen, die über Nebenwirkungen der Hormonspirale zur Verhütung nach einem Kaiserschnitt klagen.
Frauen, die nach ihrem Kaiserschnitt zur Verhütung das Verhütungsschirmchen oder die Hormonspirale anwenden, berichten über Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schmerzen im Becken, eine stärkere Periode, unregelmäßige Periode, schwache Periode, Ausbleiben der Periode, Schmierblutungen, Entzündung der Scheide und des äußeren Genitals oder Ausfluss aus der Scheide. Es können mit der Hormonspirale als Verhütung nach Kaiserschnitt auch depressive Stimmung, Depression, Nervosität, verringerter Libido, Migräne, Übelkeit, Akne, übermäßiger, Rückenschmerzen, Eierstockzysten, schmerzhafte Periode, Brustschmerzen, Brustspannen, Gewichtszunahme, Blähungen, Haarausfall auftreten.
Mit der Anwendung der Hormonspirale als Verhütung nach Kaiserschnitt, können Frauen frühestens nach vollständiger Rückbildung der Gebärmutter beginnen.
Ob und welche Nebenwirkungen bei der Anwendung der Hormonspirale oder dem Verhütungsschirmchen als Verhütung nach der Geburt auftreten, ist von Frau zu Frau individuell.


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Über GyneFix

Die GyneFix Kupferkette bietet als Weiterentwicklung der Kupferspirale Frauen jeden Alters eine moderne Verhütungsmethode ohne Hormone, die nicht in den natürlichen Zyklus der Frau eingreift. Sie wird wie eine konventionelle Spirale in die Gebärmutterhöhle eingeführt und sorgt für einen langfristigen und sicheren Verhütungsschutz.


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