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  1. Warum ist hormonfreie Verhütung bei Brustkrebs wichtig?
  2. Welche Verhütungsmethoden werden bei Brustkrebs empfohlen?
    • Kupferkette und Kupferspirale – Goldstandard
    • Barrieremethoden
    • Sterilisation
    • Natürliche Familienplanung (NFP)
  3. Welche Verhütungsmethoden sind bei Brustkrebs kontraindiziert?
    • Antibabypille und Minipille
    • Hormonspirale (Mirena, Kyleena, Jaydess)
    • Verhütungsring, -pflaster, Hormonimplantat
  4. Verhütung in speziellen Situationen
    • Während Chemotherapie
    • Unter Antihormontherapie
    • Nach Brustkrebs-Therapie
    • Bei BRCA-Mutation
    • Bei HER2-positivem Brustkrebs
  5. Häufig gestellte Fragen
  6. Wissenschaftliche Quellen und Leitlinien

Brustkrebsrisiko durch die Pille?

Die richtige Brustkrebs Verhütung ist ein zentrales Thema für Frauen während und nach einer Brustkrebs-Therapie. Brustkrebs (fachsprachlich Mammakarzinom) ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen (Robert Koch-Institut, 2025). Wer während oder nach der Brustkrebs-Therapie eine Schwangerschaft verhüten muss, steht vor wichtigen Fragen. Viele Krebsmedikamente (wie Chemotherapie, Tamoxifen, Anti-HER2-Präparate) können das ungeborene Kind durch ihre teratogene Wirkung schwer schädigen (DGGG S3-Leitlinie Mammakarzinom 2020). Daher ist sichere Verhütung bei Brustkrebs essentiell. Welche Verhütungsmethode ist jetzt sicher? Welche Verhütungsmittel kommen für mich noch in Frage und welche sollte ich nicht anwenden?

Angst vor Brustkrebs: Verhütung

Die Antwort ist eindeutig: Hormonelle Verhütung (Pille, Verhütungsring, Verhütungsstäbchen, Verhütungspflaster) ist bei Brustkrebs kontraindiziert (nicht erlaubt) (WHO MEC 2015) Gleichzeitig können Hormone das Tumorwachstum und das Rückfallrisiko beeinflussen (FSRH 2023).

Vorteile: Verhütung auf Kupferbasis

Hormonfreie Intrauterinpessare (IUP) wie die Kupferkette GyneFIX oder die Kupferspirale gelten als Goldstandard für die Verhütung bei Brustkrebs (WHO MEC 2015). Sie bieten hohe Sicherheit (Pearl-Index 0,6 bei perfekter Anwendung) (WHO MEC 2015), haben keinen Einfluss auf den Hormonhaushalt und sind mehrere Jahre wirksam. In diesem Artikel erfährst du, welche Verhütungsmethoden bei Brustkrebs empfohlen werden, welche kontraindiziert sind und wie du in speziellen Situationen, während Chemotherapie, unter Tamoxifen oder bei BRCA-Mutation, sicher verhüten kannst. Alle Informationen basieren auf aktuellen medizinischen Leitlinien.

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum ist hormonfreie Verhütung bei Brustkrebs wichtig?
  2. Welche Verhütungsmethoden werden bei Brustkrebs empfohlen?
    • Kupferkette und Kupferspirale – Goldstandard
    • Barrieremethoden
    • Sterilisation
    • Natürliche Familienplanung (NFP)
  3. Welche Verhütungsmethoden sind bei Brustkrebs kontraindiziert?
    • Antibabypille und Minipille
    • Hormonspirale (Mirena, Kyleena, Jaydess)
    • Verhütungsring, -pflaster, Hormonimplantat
  4. Verhütung in speziellen Situationen
    • Während Chemotherapie
    • Unter Antihormontherapie
    • Nach Brustkrebs-Therapie
    • Bei BRCA-Mutation
    • Bei HER2-positivem Brustkrebs
  5. Häufig gestellte Fragen
  6. Wissenschaftliche Quellen und Leitlinien

GyneFIX® als Verhütung bei Brustkrebs

Die Kupferkette GyneFIX® eignet sich als Weiterentwicklung der klassischen Kupferspirale besonders gut als Verhütung während der Brustkrebs-Therapie, wie zum Beispiel HER2-positivem Brustkrebs. Es treten selten zusätzliche belastende Nebenwirkungen auf, weil sie sich als Sondermodell der Spirale maßgeblich von anderen Modellen der Kupferspirale unterscheidet. Ihre Konstruktion ist besonders klein und flexibel, weshalb sie in der Gebärmutter nur wenig Platz einnimmt. Sie passt sich den zyklischen Veränderungen und Bewegungen an und sorgt so für Tragekomfort. Deshalb wird sie auch als Minispirale bezeichnet. 

GyneFIX® als Verhütung nach Brustkrebs-Therapie

Nach einer Brustkrebserkrankung hat sich die Kupferkette GyneFIX® ebenfalls als Methode zur Verhütung einer Schwangerschaft bewährt. Brustkrebs-Patientinnen schätzen insbesondere die gute Verträglichkeit und den Langzeitschutz von bis zu 5 oder 10 Jahren.

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Quellen

¹(Quelle: Römer T, Bühling K, Drug Report Intrauterine Kontrazeption 2019)

Nein. Hormonelle Verhütungsmethoden wie Pille, Ring oder Pflaster sind bei Brustkrebs kontraindiziert, da sie das Tumorwachstum und das Rückfallrisiko beeinflussen können.

Hormonfreie Methoden wie die Kupferkette oder Kupferspirale gelten laut Leitlinien als sicher und werden empfohlen.

Viele Medikamente wie Chemotherapie oder Tamoxifen sind teratogen und können schwere Schäden beim ungeborenen Kind verursachen.

Ja. Auch wenn die Fruchtbarkeit eingeschränkt sein kann, ist eine Schwangerschaft möglich und sollte unbedingt verhindert werden.

Ja. Als hormonfreie Methode beeinflusst sie den Hormonhaushalt nicht und gilt als geeignete Option laut Leitlinien.

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gynaekologe dr ansgar pett