Was kostet die GyneFix Kupferkette?


Kosten GynefixDie Kosten für das Einsetzen der GyneFix Kupferkette variieren und hängen von unterschiedlichen Faktoren wie der Betäubungsart, den notwendigen Untersuchungen vor der Einlage und den vorzunehmenden Ultraschall-Untersuchungen ab. Das Einsetzen der GyneFix Kupferkette ist in der Regel eine Privatleistung. In Ausnahmefällen übernimmt jedoch die Krankenkasse (teilweise) die Kosten für das Einsetzen der GyneFix Kupferkette. Sprechen Sie diesbezüglich im Vorfeld mit ihrer Krankenkasse und vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit einem der erfahrenen GyneFix-Ärzte um die Kosten und weitere Rahmenbedingungen für das Einsetzen der GyneFix Kupferkette zu besprechen.

 

Mit welchem Preis muss ich rechnen?

Die GyneFix kostet in der Apotheke ca. 130 € (UVP). Entweder hat Dein einlegender GyneFix-Arzt die Kupferkette vorrätig, oder er stellt Dir ein Rezept aus, mit welchem Du die GyneFix in der Apotheke abholen kannst. Hinzu kommen die Kosten für das Einlegen. Diese Kosten können je nach Region und Arztaufwand unterschiedlich hoch ausfallen. Außerdem kommen individuelle Faktoren hinzu, wie zum Beispiel: Narkose, Schmerzlinderung, Chlamydien Voruntersuchung etc. Durchschnittlich liegen die Gesamtkosten (inkl. der Kupferkette) meist zwischen 250 und 450 Euro auf die Tragedauer von 5 Jahren gerechnet, ergeben sich somit Verhütungskosten von ca. 4 - 8 Euro.

 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die GyneFix?*

Generell ist gesetzlich geregelt, dass gesetzlich versicherte Frauen bis zum vollendeten 20. Lebensjahr ein Recht auf Kostenübernahme für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel haben. Das bedeutet, dass die Krankenkassen verpflichtet sind die Verhütungskosten solange zu übernehmen, bis die Patientin 20 Jahre alt wird. Ausgenommen sind hier beispielsweise Kondome – da sie nicht zu den verschreibungspflichtigen Verhütungsmitteln gehören.

INFO: Weiter unten findest Du Musterformulare zur Beantragung einer Kostenübernahme bei Deiner Krankenkasse.


Kostenübernahme für Kupferspirale und Kupferkette

Aufgrund der sehr hohen Verhütungssicherheit und Langzeitwirkung wünschen sich immer mehr junge Frauen mit einem Intrauterinpessar (Spirale, Kupferkette) zu verhüten. Meistens sind die Kosten für eine Spirale und die Kosten für deren Einlage (Entfernen, Kontrollieren etc.) höher, als die monatlichen Kosten für z.B. die Antibabypille. Außerdem verhütet die Spirale oft noch über den 20. Geburtstag hinaus (3 – 8 Jahre). Was wird also übernommen und werden die Kosten voll oder anteilig übernommen?


Was wird übernommen?

Zuallererst ist wichtig zu wissen: die Krankenkassen sind nicht nur verpflichtet, das verschreibungspflichtige Verhütungsmittel an sich zu bezahlen, sondern in der Regel auch die sich daraus ergebenden Behandlungskosten (Ultraschall, Einlage, Untersuchung, Kontrolle und auch Entfernen, auch wenn der Entfernungstermin nach dem 20. Geburtstag ist).


Begründung für die Spirale

Allerdings kann der Arzt nur dann eine Spirale oder Kupferkette als Kassenleistung absetzen, wenn die Wahl begründet ist. Das heißt, der Arzt muss begründen warum kein anderes/ günstigeres Verhütungsmittel für die Patientin in Frage kommt oder welchen medizinischen Vorteil eine Kupferspirale oder Kupferkette gegenüber den anderen Mitteln hat.
Beispiele:
 - Senkung von möglichen Nebenwirkungen
 - Vermeidung von Unverträglichkeiten
 - Mögliche angenommene Kontraindikationen mit oralen Verhütungsmethoden
 - Anwendungsprobleme (z.B. häufiges Pille-vergessen o.ä.)

 

Werden die Kosten nur anteilig übernommen?

Nein. Sofern die Patientin einen Anspruch auf Versorgung mit einer Kupferkette oder einer Kupferspirale hat, muss die Krankenkasse (abgesehen von Zuzahlungen) die gesamten Kosten übernehmen. In der Regel wird jedoch nur die kleinste verfügbare Packungsgröße übernommen (bei der Hormonspirale i.d.R. 3 Jahre, bei der Kupferkette i.d.R. 5 Jahre).

 

Kupferspirale und GyneFix Kupferkette - gar nicht verschreibungspflichtig?

 Prinzipiell handelt es sich bei der Kupferspirale und auch der Kupferkette nicht um verschreibungspflichtige Arzneimittel (wie zum Beispiel bei der Hormonspirale), sondern um Medizinprodukte. Aber: Patientinnen können eine Kupferspirale oder Kupferkette trotzdem nicht ohne Verschreibung vom Arzt in der Apotheke bekommen (da es sich hier um ein Medizinprodukt handelt, welches nicht zur „Anwendung durch Laien“ bestimmt ist). Dann muss der Arzt auch Kupferspirale und Kupferkette verordnen.

 

Wie beantragt man die Kostenübernahme für die Kupferkette bei der Krankenkasse? + MUSTERFORMULARE

Am besten bespricht man seinen Wunsch zunächst mit seinem Frauenarzt. Geht der Frauenarzt davon aus, dass für den Einsatz einer Kupferspirale bzw. Kupferkette medizinische Argumente sprechen, sollte man sich dies vom Arzt vor Durchführung der Behandlung schriftlich bestätigen lassen. Diese ärztliche Bestätigung sollte man vor der Behandlung gemeinsam mit einem Antrag auf Kostenübernahme an die zuständige Krankenkasse (idealerweise per Einschreiben mit Rückschein oder einem anderen Zustellungsnachweis) senden, um überprüfen zu lassen, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen die Krankenkasse die Kosten der Behandlung übernimmt.


Bei den von uns in diesem Zusammenhang zur Verfügung gestellten Dokumenten handelt es sich um unverbindliche Muster. Eine Garantie, dass die jeweilige Krankenkasse die Kosten der Behandlung trägt, können wir selbstverständlich nicht übernehmen.

*Die folgenden Information stellen keine rechtsverbindliche Auskunft dar

 

 

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Über GyneFix

Die GyneFix Kupferkette bietet als Weiterentwicklung der Kupferspirale Frauen jeden Alters eine moderne Verhütungsmethode ohne Hormone, die nicht in den natürlichen Zyklus der Frau eingreift. Sie wird wie eine konventionelle Spirale in die Gebärmutterhöhle eingeführt und sorgt für einen langfristigen und sicheren Verhütungsschutz.


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