Mythen über Entzündungen und Infektionen mit GyneFix®

Wirkt die GyneFix® Kupferkette über eine Entzündung der Gebärmutter?


Entzuendung KupferketteDer Begriff Entzündung ist erst mal ein angsteinflößender und in diesem Kontext vielleicht auch falsch gewählt. Was hiermit gemeint ist, ist die eigentliche Wirkweise einer Kupferspirale bzw. Kupferkette und nicht eine Entzündung wie von einer bakteriellen Infektion, wie man sie meist dann hat, wenn man Antibiotika einnehmen muss. Mit Entzündung ist hier vielmehr die Rede von einer „Fremdkörperreaktion“. Kupferspiralen, wie die Kupferkette, wirken auf zweierlei Weise verhütend. Die Kupferionen, die sich gleichmäßig in der Gebärmutterhöhle verteilen, sorgen dafür, dass die Spermien die nach dem Geschlechtsverkehr eindringen, bewegungsunfähig gemacht werden und die Spermien-Eilzell-Interaktion somit gestört wird. Zweitens wirkt die Spirale wie ein Fremdkörper in der Gebärmutter – durch diese Fremdkörperwirkung, wird verhindert, dass sich eine möglicherweise doch befruchtete Eizelle einnisten kann. Diese Fremdkörperreaktion ist keinesfalls vergleichbar mit einer gesundheitsgefährdenden Entzündung und hat keine negativen Auswirkungen auf deine Gesundheit.

 

Hat man ein erhöhtes Infektionsrisiko mit der Kupferkette GyneFix®?

Dieser Mythos ist ein sehr hartnäckiger und bescherte den Verhütungsspiralen im Allgemeinen keinen guten Ruf. Verantwortlich für den zweifelhaften Ruf der Kupferspirale in der Vergangenheit war eine Spirale zur Verhütung namens Dalkon Shield, welche ohne ausreichende klinische Prüfung in den 1970er auf den Markt gebracht wurde und zahlreiche Infektionen mit 17 Todesfällen verursachte.
Diese Ereignisse erschütterten das Vertrauen in die Spirale als Verhütungsmethode bei Gynäkologen und Frauen gleichermaßen.Infektionsrisiko Gynefix
Auffassungen, wonach mit Anwendung einer Spirale zur Verhütung (unabhängig ob Kupferspirale, Kupferkette oder Hormonspirale) ein erhöhtes Risiko für eine Infektion einhergehen würde, sind zwischenzeitlich längst durch klinische Studien widerlegt. Inzwischen weiß man, dass das Risiko einer Infektion durch umfangreiche Voruntersuchungen (Ausschluss bestehender Infektionen wie Chlamydien) vor dem Einsetzen der Spirale bzw. Kupferkette stark minimiert werden kann. Ferner weiß man inzwischen auch, dass sich das Infektionsrisiko nicht mit Anwendung der Spirale zur Verhütung selbst erhöht, sondern dass das Sexualverhalten der Anwenderin ausschlaggebend ist. Ungeschützter Geschlechtsverkehr mit wechselnden Sexualpartnern kann das Risiko einer Infektion mit Spirale erhöhen. Der zusätzliche Einsatz von Kondomen wird bei wechselnden Sexualpartnern generell empfohlen.

Infektionen treten inzwischen im Zusammenhang mit der Kupferspirale oder der Kupferkette GyneFix® sehr selten auf und können in der Regel mit Antibiotika schnell und einfach erfolgreich therapiert werden. Der Nutzen der Kupferspirale oder vorzugsweise der Kupferkette GyneFix® als Weiterentwicklung ist in jedem Fall höher zu bewerten, als die damit verbundenen Risiken.

 

Stimmt es, dass man nach der Kupferkette nicht mehr schwanger werden kann?

Schwanger Werden Nach GynefixDieses Gerücht bezieht sich auf das Gerücht des erhöhten Infektionsrisikos. Kommt es zu einer unbemerkten oder sehr spät bemerkten Unterleibsentzündung mit Spirale und wandert diese in die Eierstöcke, kann es dazu kommen, dass diese im schlimmsten Fall verkleben oder vernarben. In diesem sehr seltenen Fall wäre eine spätere Schwangerschaft tatsächlich beeinträchtigt. Wie oben bereits beschrieben, ist das Infektionsrisiko mit GyneFix® jedoch nicht erhöht. Trotzdem sollte man auf einen Chlamydienabstrich vor Spiraleinlage bestehen, wenn die Angst einer möglichen Infektion besteht. Chlamydien sind die einzige Geschlechtskrankheit, die in über 70% der Fälle ohne Symptome verläuft und zu einer Unterleibsentzündung führen können.

Da die Kupferkette nur über die Kupferionen wirkt und nicht über Hormone, wird der natürliche Zyklus nicht beeinträchtigt. Im Gegensatz zur Verhütung mit der Pille, als Beispiel, ist es mit GyneFix® unmittelbar nach der Entfernung möglich, schwanger zu werden. Nach Absetzen der Pille warten jedoch viele Frauen erst mal Monate, bis sich ein natürlicher Zyklus wieder eingestellt hat.

Dieser Mythos ist also falsch, einer natürlichen und schnellen Schwangerschaft nach der Kupferkette GyneFix® steht nichts im Wege. 

 

Du interessierst Dich für die GyneFix® Kupferkette? Fordere weitere Informationen an. Nutze hierfür unser Kontaktformular, unser Beratungstelefon oder finde einen GyneFix® Arzt in Deiner Nähe über unseren Ärztefinder.

 

 

 

 

Drucken

Kontakt

  •   Raiffeisenstr. 30,
         70794 Filderstadt
  •   0711 219 536 73
  •   0711 219 536 64
  • info@verhueten-gynefix.de

    Pressekontakt
  • presse@verhueten-gynefix.de

Über GyneFix

Die GyneFix Kupferkette bietet als Weiterentwicklung der Kupferspirale Frauen jeden Alters eine moderne Verhütungsmethode ohne Hormone, die nicht in den natürlichen Zyklus der Frau eingreift. Sie wird wie eine konventionelle Spirale in die Gebärmutterhöhle eingeführt und sorgt für einen langfristigen und sicheren Verhütungsschutz.


Mehr erfahren

Suchen

 

AuszeichnungsbannerWAB18

Don't have an account yet? Register Now!

Sign in to your account