Thromboserisiko und Pillen
Frauen jeden Alters, die die Pille einnehmen, sind davon betroffen, dass das Risiko von Thrombosen erhöht ist. Eine solche Thrombose, begünstigt durch die Anwendung der Pille, kann lebensgefährlich sein. Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel in den Venen, das Blutgefäße verengt und verstopft, und es kann im schlimmsten Fall in die Lunge wandern. Die Folge ist eine Lungenembolie, welche tödlich enden kann. Das Thrombose-Risiko ist allerdings nicht nur mit der Antibabypille erhöht, sondern auch mit zahlreichen anderen hormonellen Verhütungsmitteln wie zum Beispiel dem Verhütungspflaster oder dem Verhütungsring (Hormonring).
Thromboseneigung: Das individuelle Risiko der Frauen
Insbesondere für Frauen mit Thromboseneigung ist zu bedenken, dass jede Verhütungsmethode neben der Eigenschaft, eine Schwangerschaft mit gewisser Sicherheit zu verhindern, auch Nebenwirkungen, wie zum Beispiel eine gewisse Thrombosegefahr, mit sich bringt. Um die individuellen Risikofaktoren von Pille und Thrombose beurteilen zu können, solltest du dich mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt besprechen. Wie sicher ist welche Verhütungsmethode wirklich? Wir erklären es dir detailliert in unserem Beitrag Pearl-Index: Verlässlichkeit von Verhütungsmitteln erklärt.
Bei Thrombosen: Pille absetzen und dann?
Wer als Frau Angst vor einer Thrombose hat, Risikofaktoren wie das Rauchen mitbringt oder familiär vorbelastet ist, sollte das Absetzen der Pille und den Umstieg auf eine hormonfreie Verhütungsmethode in Erwägung ziehen. Die GyneFIX® wird von vielen Frauen mit Thromboseneigung als komfortable Alternative zur Verhütung empfunden. Eine Verhütung auf Kupferbasis hat keinen Einfluss auf die Entstehung einer Thrombose und bietet gleichzeitig eine hohe Sicherheit bei günstigem Kostenprofil auf die gesamte Tragedauer, berechnet. Die Entscheidung für oder gegen eine Verhütungsmethode ist immer ein Kompromiss. Jede Frau sollte sich daher fragen: Welches gesundheitliche Risiko bin ich bereit, einzugehen? Die Packungsbeilage gibt Aufschluss über mögliche Risiken und Nebenwirkungen, darunter das Risiko, eine Thrombose zu erleiden. Zusätzlich solltest du deine Bedenken immer mit Ärztinnen und Ärzten besprechen.
In unserem Praxisfinder kannst du eine GyneFIX®-Praxis in deiner Nähe finden und einen Einlagetermin vereinbaren.
WHO-Empfehlung: Kupfer bei Thromboseneigung uneingeschränkt geeignet
FAQ: Häufige Fragen zu Pille und Thrombose
Das Risiko hängt stark vom Präparat ab. Hochrisiko-Pillen mit dem Wirkstoff Desogestrel erhöhen das Thromboserisiko auf 23 Fälle pro 100.000 Frauen pro Woche. Auch neuere Pillengenerationen mit Drospirenon stehen im Verdacht, das Risiko zu erhöhen.
Nein. Jede hormonelle Verhütungsmethode, also auch die Pille, das Verhütungspflaster oder der Hormonring, kann das Thromboserisiko erhöhen. Wie hoch dein persönliches Risiko ist, hängt von Faktoren wie Veranlagung, Alter und dem Wirkstoff des Kontrazeptivums ab. Am besten besprichst du das individuell mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt.
Ja. Da die GyneFIX® ohne Hormone wirkt, beeinflusst sie die Blutgerinnung nicht und erhöht auch das Thromboserisiko nicht. Sie bietet gleichzeitig einen langfristig hohen Verhütungsschutz, der dich zuverlässig vor einer ungewollten Schwangerschaft schützt.