Verhütungsmittel kostenlos – wo und wie

Das ist zu tun um Verhütungsmittel kostenlos zu erhalten

Verhuetungsmittel Kostenlos Beantragen AnleitungMöchte eine Sozialleistungen-beziehende Frau oder einfach nur eine Frau mit einem geringen Einkommen die Kostenübernahme für ihre Verhütungsmittel beantragen, dann ist die erste Anlaufstelle der Frauenarzt. Ist die Kostenübernahme speziell für die GyneFix-Kupferkette als Spirale ohne Hormone gewünscht, dann geht sie zu einem GyneFix-Arzt. Wichtig ist, beim Frauenarzt zu schildern, dass man beabsichtigt einen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen, denn er kennt sich mit dem nötigen Prozedere in der Regel aus und weiß, ob man in der Stadt Verhütungsmittel kostenlos beantragen kann. Und ganz wichtig: Es gibt keinen Grund sich dafür zu schämen, dass man die Kosten für die Verhütung nicht aus eigener Tasche zahlen kann. Im Gegenteil, mit diesem Schritt zeigt man Verantwortungsbewusstsein.


Der Frauenarzt untersucht, ob das von der Frau gewünschte Verhütungsmittel geeignet ist, verordnet es per Rezept und stellt gegebenenfalls einen Kostenvoranschlag (KV) für die Einlage aus. Der GyneFix-Arzt kann die Voruntersuchung im Hinblick auf die Voraussetzungen für die GyneFix-Kupferkette optimal durchführen. Später, nach erfolgter Kosten-Bewilligung, kann er sie als besondere Form der Spirale auch einlegen, weil er ein entsprechendes Training für die spezielle Einlagetechnik der GyneFix-Kupferkette absolviert hat. Nach der Voruntersuchung legt die Frau das Rezept zusammen mit dem Kostenvoranschlag einer Beratungsstelle wie pro familia vor, welche daraufhin nach eingehender Prüfung auf Bedürftigkeit die Übernahme der Kosten im Rahmen der Verhütungsberatung bewilligt. Aber auch das Gesundheitsamt, das Sozialamt oder in Berlin der sozialmedizinische Dienst sind gute Anlaufstellen, um im Rahmen der Verhütungsberatung zu klären, ob man Verhütungsmittel kostenlos erhalten kann. Unter diesem Link der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, kurz BZgA, kann man ebenfalls durch das Setzen eines Häkchens in der Auswahl „Kostenübernahme von Verhütungsmitteln“ entsprechende Anlaufadressen erfahren.
Mit der Zusage von der jeweils zuständigen Stelle (pro familia, Gesundheitsamt, Sozialamt oder Schwangerschaftsberatung der Stadt) gibt die Frau das von der Beratungsstelle freigegebene Rezept in der Apotheke ab und erhält daraufhin kostenfrei ihr Verhütungsmittel. Werden die Kosten für eine Spirale (Kupferspirale oder Hormonspirale) oder die GyneFix Kupferkette übernommen, dann erfolgt die Einlage beim Frauenarzt oder für GyneFix beim GyneFix-Arzt.

 

 

Der feine Unterschied: Verhütungsmittel-Kostenübernahme - Kostenerstattung – Kostenzuschuss

Verhuetungsmittel Kostenuebernahme Oder KostenzuschussBei einer Zusage für die Verhütungsmittel-Kostenübernahme erfolgt die Abrechnung oft direkt zwischen pro familia und der Apotheke und dem Frauenarzt. Rückmeldungen von Gynäkologen und Apotheken bestätigen, dass dieser Ablauf einwandfrei funktioniert und alle Stellen gut zusammenarbeiten. Es handelt sich also um eine Verhütungsmittel-Kostenübernahme und nicht nur um eine Verhütungsmittel-Kostenerstattung, bei welcher das Geld erst vorgestreckt werden müsste, um es dann vom Amt zurückzuerhalten. Das ist für Frauen, welche die Geringverdiener-Einkommensgrenze unterschreiten oder über einen Leistungsbescheid für Hartz IV, Sozialgeld, Sozialhilfe oder BAföG verfügen, eine wichtige Information. Neben gelebten Kostenübernahme-Modelle für Verhütungsmittel gibt es aber auch Städte und Landkreise, die nur einen Kostenzuschuss für die Verhütung gewähren. Die Frau muss dann einen Teil der Kosten selbst zusteuern, was je nach gewünschtem Verhütungsmittel, aufgrund des höheren Preises für Spirale oder Kupferkette, wiederum eine Herausforderung bedeuten kann.



Welche Frauen können eine Verhütungsmittel-Kostenübernahme erhalten?

Bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, also bis zum 22. Geburtstag, erhält man in Deutschland als junge Frau das vom Frauenarzt verordnete Verhütungsmittel kostenlos von der gesetzlichen Krankenkasse. Danach können Frauen, welche in einer Stadt oder einem Landkreis mit Verhütungsmittelfonds wohnen, die Übernahme ihrer Kosten für Verhütung bei z.B. pro familia oder beim Amt beantragen, sofern sie eine der folgenden Sozialleistungen beziehen und über einen entsprechenden Leistungsbescheid verfügen:

Leistungen gemäß Sozialgesetzbuch II -> SGB II:
- Arbeitslosengeld II bzw. ALG II umgangssprachlich Hartz IV vom Jobcenter
- Sozialgeld

Leistungen gemäß Sozialgesetzbuch II -> SGB II:
- Sozialhilfe, Eingliederungshilfe oder

Grundsicherung

- BAföG gemäß Bundesausbildungsförderungsgesetz

- BAB beziehungsweise Berufsausbildungsbeihilfe

- Wohngeld

- Kinderzuschlag


Frauen mit geringem Einkommen:
- Unterschreitung der Geringverdiener-Einkommensgrenze nach § 85 SGB XII

Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz -> AsylbLG:
- für Asylbewerber beziehungsweise Asylbewerberinnen umgangssprachlich Flüchtlinge (Flüchtlingsfrauen)


Oder manchmal auch bei nachweislich geringem Einkommen z.B.

Eine von uns recherchierte Städte-Liste mit Verhütungsmittel-Kostenübernahme durch Verhütungsmittelfonds findest Du am Ende dieses Beitrages.

Solltest Du Deine Stadt in dieser Liste nicht finden, dann frag trotzdem beim Gesundheitsamt, Sozialamt oder der nächsten Beratungsstelle nach, denn es ändert sich ständig etwas. Nachfragen kostet nix. Fehlt ein Eintrag? Dann gib uns Bescheid an info@gynlameda.de, damit wir die Liste der Städte mit Verhütungsmittel-Kostenübernahme entsprechend ergänzen können.

 



Verhütung kostenlos ermöglicht allen Frauen gleichberechtigt den Zugang zu effektiven Langzeit-Verhütungsmethoden

Spirale Und GyneFix Kupferkette Als Verhuetungsmittel KostenlosSichere Verhütung kann sehr wohl eine Frage des Geldes sein. Junge Frauen bis zum 22. Geburtstag erhalten ihre Verhütungsmittel kostenfrei durch eine Kostenübernahme oder Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenkassen. Für Frauen im Alter über 22 entfällt jedoch diese Hilfe zur Familienplanung. Ab diesem Zeitpunkt müssen die Kosten für Verhütungsmittel selbst aufgebracht werden. Und plötzlich wird die Wahl der zukünftigen Verhütung von außen beeinflusst: Künftig diktieren die Kosten des Verhütungsmittels in Abgleich mit dem Geldbeutel, welche Verhütungsmethode noch erschwinglich ist.

Hartz IV oder Sozialgeld-Bezieherinnen verhüten aufgrund einer fehlenden Kostenübernahme der Verhütungsmittel seltener als Frauen mit einem mittleren oder guten Einkommen. Sie steigen gezwungener Maßen häufig auf billigere und vielleicht gleichzeitig weniger sicherere Verhütungsmethoden um, weil ihre zu geringen Einnahmen es diesen Frauen unmöglich machen planmäßig auf eine Spirale, wie z. B. die GyneFix-Kupferkette, zu sparen. Leider sprengt diese Art der Verhütung mit ihren höheren Einmal-Kosten zu Beginn der Anwendung den finanziellen Rahmen vieler Frauen. Bekämen Frauen die Spirale als Verhütungsmittel kostenlos vom Amt (Sozialamt, Gesundheitsamt etc.) zur Verfügung gestellt, dann könnten sich deutlich mehr Frauen eine GyneFix Kupferkette, eine Kupferspirale oder auch eine Hormonspirale einsetzen lassen und auf diese Weise von einer sehr effektiven und gleichzeitig komfortablen Langzeitverhütungsmethode profitieren.

Eine Frau, die sich über kostenfreie Verhütungsmittel informiert befindet sich in einer Notlage. Sie möchte Verantwortung übernehmen und verhüten! Sollte nicht gerade finanziell benachteiligten Frauen Verhütung kostenlos zur Verfügung gestellt werden, um zu verhindern, dass sich ihre aktuell ohnehin schon schwierige Situation durch eine ungewollte Schwangerschaft vielleicht noch zusätzlich verschlechtert? Und haben nicht gerade diese Frauen die Möglichkeit der Nutzung eines unkomplizierten Verhütungsmittels verdient, welches seine empfängnisverhütende Wirkung über Jahre hinweg unbemerkt freisetzt und sie vor typischen Pille-Verhütungsring-Anwendungsfehlern, wie Vergessen und Wechselwirkungen, bewahrt? Selbst wenn der gute Vorsatz besteht, ist noch längst nicht jede Frau in der Lage mit der Pille oder dem Verhütungsring konsequent zu verhüten, weil sie schlichtweg an die regelmäßige Anwendung denken muss. Würden wir diesen Frauen nicht eine große Last abnehmen und ungewollten Schwangerschaften und folglich Schwangerschaftsabbrüchen vorbeugen, wenn wir ihnen kostenlos die Spirale (Kupferkette, Kupferspirale oder Hormonspirale) als verlässliches Langzeit-Verhütungsmittel oder auch die Sterilisation zur dauerhaften Verhütung leichter zugänglich machen würden? Und muss es tatsächlich sein, dass sich eine BAföG-beziehende Studentin auch noch um die Finanzierung der Kosten für ihre Verhütungsmittel sorgen muss?



Der Verhütungsmittelfonds als Nachfolger der „Hilfe zur Familienplanung“

Die Initiative vieler Städte und Kommunen, die Kosten für Verhütungsmittel für Frauen mit wenig Geld zu übernehmen und somit Verhütung kostenlos zu ermöglichen, ist zu begrüßen. Kritiker mit Aussagen wie „Verhütungsmittel gratis ist Sex auf Staatskosten“ sollten bedenken, dass sexuelles Verlangen ebenso wie Hunger zur Sicherung unseres Fortbestandes in uns Menschen verankert ist. Sexuelle Aktivität findet so oder so statt, die Frage ist eben nur, ob durch ein Verhütungsmittel geschützt oder unter Verzicht auf Verhütung, weil das Geld dafür nicht reicht. Ein einheitliches bundesweites Programm gibt es derzeit nicht.
Kostenfreie Verhütung von der Stadt Berlin gibt es schon lange, mit guten Erfahrungen. In der Zwischenzeit ziehen weitere Städte nach und bilden für die Verhütungsmittel-Kostenübernahme sogenannte Verhütungsmittelfonds. Diese Verhütungsmittelfonds im Hinblick auf § 49 SGB II sollen den Wegfall der früheren Sozialleistung „Hilfe zur Familienplanung“ etwas auffangen, welche bedürftigen Frauen Kosten für ihre Verhütung bezahlt hat.


Der Zwiespalt in der Verhütungsberatung

Verhuetungsmittel Kostenlos In Der Verhuetungsberatung BeantragenDie Möglichkeit, dass Frauen über einen Verhütungsmittelfonds ihre Verhütung kostenlos erhalten können, ist grundsätzlich eine zielführende Maßnahme. Allerdings ist zu beachten, dass von den Städten und Landkreisen meistens eine bestimmte Summe Gelder für einen festgelegten Zeitraum bewilligt wird. In München wurde 2014 ein Verhütungsmittelfonds in Höhe von 1,6 Millionen Euro beschlossen. Dieser wurde bereits im Jahr 2016 auf 200.000 Euro gekürzt, weil offenbar weniger Frauen Verhütungsmittel kostenlos in Anspruch genommen hatten, als ursprünglich gedacht. Ein solcher Fall ist aber eine Seltenheit. Denn meistens reicht die beschlossene Höhe der Gelder des Verhütungsmittelfonds bei Weitem nicht aus, um den Bedarf an kostenlosen Verhütungsmitteln in der jeweiligen Region zu decken. Es passiert, dass der Topf nach einem gewissen Zeitraum ausgeschöpft und die Kostenübernahme ab diesem Zeitpunkt ausgesetzt ist. Häufig findet wieder kurze Zeit später die Übernahme der Kosten für Verhütungsmittel statt, weil neue Gelder für den Verhütungsmittelfonds bereitgestellt werden. Dennoch kann es zu Pausen kommen, sodass sich die Frau nicht darauf verlassen können ihre Verhütungsmittel kostenlos zu erhalten.
Aufgrund dieser Rahmenbedingungen erleben die Beratungsstellen (z. B. Schwangerschaftsberatungsstellen wie pro familia) in der Verhütungsberatung einen Zwiespalt. Einerseits kennen Sie die Not und möchten so vielen Frauen wie möglich helfen, um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden. Andererseits wissen sie, dass sie nicht allen bedürftigen Frauen kostenfreie Verhütung zu Verfügung stellen können: Zum einen, weil die Gelder des Verhütungsmittelfonds nicht ausreichen und zum anderen, weil aufgrund von begrenzter Kapazität die hohe Anzahl an Anfragen gar nicht abgearbeitet werden kann. Schließlich geht es neben der Verhütungsberatung auch noch um andere für Frauen und Familien wichtige Themen in einer solchen Beratungsstelle. Vermutlich findet in manchen Regionen keine breite Information über die Möglichkeit der Verhütungsmittel-Kostenübernahme statt, um einen aktuell nicht zu bewältigenden Ansturm zu vermeiden.



Ist Langzeit-Verhütung ohne Hormone aufgrund höherer Kosten ein Privileg?

Verhuetungsmittel Ohne Hormone Auch KostenlosDie zahlreichen Rückmeldungen von Frauen an uns bestätigen, dass die höheren Einmal-Kosten die größte Hürde für eine Anwendung der GyneFix-Kupferkette für eine mehrjährige Verhütung ohne Hormone darstellen. Insbesondere, wenn sich Frauen mit Sozialleistungsbezug wie z. B. Hartz IV eine Verhütung ohne Hormone wünschen, dann bleiben ihnen oft nur Kondome und/oder die natürlichen Verhütungsmethoden als Alternativen (Anmerkung: Für Kondome als Verhütungsmittel gibt es in der Regel keine Kostenübernahme).
Die Beratungsstellen bitten die Gynäkologen, die Verordnung der Verhütungsmittel unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vorzunehmen, damit das Geld aus dem Verhütungsmittelfonds verantwortungsbewusst eingesetzt wird. Es erweckt den Anschein, dass mit hormonellen Verhütungsmitteln wie Pille, Verhütungsring oder Verhütungspflaster deutlich mehr Frauen mit gratis Verhütung versorgt werden können, weil der Preis auf den ersten Blick niedriger ist.
Aber was ist, wenn eine Frau hormonelle Verhütungsmittel wie Pille, Verhütungsring, Verhütungspflaster oder Dreimonatsspritze aufgrund von Vorbehalten und aus Angst vor möglichen Gesundheitsrisiken nicht anwenden möchte? Oder wenn bei einer Frau bestimmte Risikofaktoren eine Verhütung mit Hormone ausschließt? Ist sie dann gezwungen Kondome anzuwenden, weil der Preis und die Kosten für eine Verhütung mit der GyneFix Kupferkette (oder mit der Kupferspirale bzw. Spirale, wenn sie von der Größe her passt) zu hoch und somit unwirtschaftlich ist? Im Hinblick auf die Wirkungsdauer betrachtet entspricht die GyneFix Kupferkette trotz der höheren Kosten von rund 300 Euro einer wirtschaftlichen Verordnung. Denn summiert man die Kosten für die Verordnung von Verhütungsring, Verhütungspflaster und Dreimonatsspritze für die Dauer von 5 Jahren und vergleicht diese mit den einmaligen Kosten der GyneFix Kupferkette für die Wirkungsdauer von 5 Jahren, dann schneidet die GyneFix Kupferkette in vielen Fällen kostengünstiger ab. Und sie bietet noch weitere Vorteile: Weil sie direkt in der Gebärmutter wirkt ohne, dass die Anwenderin daran denken muss, sind ungewollte Schwangerschaften durch Anwendungsfehler wie Vergessen oder Wechselwirkungen, ausgeschlossen. Das macht die GyneFix Kupferkette zur Verhütung einer Schwangerschaft verglichen mit anderen Verhütungsmethoden sehr effektiv.



Welche Vorteile bietet die GyneFix Kupferkette gegenüber der Kupferspirale?

Unbenannt 1„Nehmen Sie doch die Kupferspirale, das ist das gleiche wie die GyneFix-Kupferkette und billiger!“ hören Frauen immer wieder in der Verhütungsberatung. Zwar ist die Kupferspirale selbst preiswerter, die Einlage beim Frauenarzt verursacht allerdings Kosten in gleicher Höhe. Nun kann man sich fragen, woraus sich der Preis von über 100 Euro ergibt, wenn der Materialwert sicher niedriger ausfällt. Ein Verhütungsmittel wie eine Spirale oder Kupferkette ist das Ergebnis langjähriger kostenintensiver Forschungstätigkeit. Für Studien zur Weiterentwicklung und Verbesserung der GyneFix Kupferkette, sowie immer mehr zu erfüllende Regularien entstehen hohe Kosten. Zudem wird jede GyneFix Kupferkette sorgsam mit Handarbeit in Europa produziert. Ein Aufwand, der sich lohnt, denn im Ergebnis erfreut sich die GyneFix-Kupferkette aufgrund ihrer guten Verträglichkeit einer bemerkenswert hohen Fortsetzungsrate bis zum Ende der 5-jährigen Tragedauer. Nicht selten werden anderen Verhütungsmethoden aufgrund von Nebenwirkungen vorzeitig abgesetzt oder gewechselt. Die meisten GyneFix-Anwenderinnen tragen ihre Kupferkette aufgrund der Zufriedenheit hingegen meistens volle 5 Jahre, weil sie während der Anwendung nichts oder kaum etwas von ihr bemerken. Und nach Ablauf der 5-jährigen Tagedauer entscheidet sich ein Großteil der Anwenderinnen bewusst erneut für die GyneFix Kupferkette. Das sagt viel aus. Die GyneFix Kupferkette macht einfach still und zuverlässig im Hintergrund ihren Job. Bekannte Nebenwirkungen der klassischen Kupferspirale beziehungsweise Spirale wie Bauchschmerzen, Rückenschmerzen und Blutungsverstärkung treten deutlich seltener auf, denn die Kupferkette ist die kleinste erhältliche Spirale mit der geringsten Kontaktfläche zur Gebärmutterschleimhaut auf dem Markt und kommt mit weniger Kupfer aus. Für viele Frauen passen die Modelle der klassischen Spirale beziehungsweise Kupferspirale nicht, weil sie größer ist als die Gebärmutterhöhle (siehe Bild). Eine zu große Spirale kann dauerhaft die Gebärmutter reizen und zyklusabhängig immer wieder unterschiedlich starke Schmerzen verursachen. Bildlich gesprochen lässt sich die Anwendung einer zu großen Spirale mit dem Tragen von zu kleinen Schuhen vergleichen - auch das verursacht Schmerzen. Einem GyneFix-Arzt ist dieser Umstand bewusst und deshalb misst er die Gebärmutterhöhle bei jeder Voruntersuchung für die Einlage einer Spirale gründlich aus.
Die Kostenübernahme für die GyneFix Kupferkette als komfortables Langzeit-Verhütungsmittel ermöglicht somit auch Frauen mit einer kleinen Gebärmutterhöhle die sichere Verhütung einer ungewollten Schwangerschaft über mehrere Jahre.

 

Städte mit Verhütungsmittel-Kostenübernahme*

- Aachen inklusive der Städteregion Aachen mit Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Stolberg, Würselen, Simmerath

- Alsdorf

- Augsburg - inklusive Antrag

- Baesweiler

- Berlin: Prüfung des Anspruchs für die Kostenübernahme von Verhütungsmitteln erfolgt in den Zentren für sexuelle Gesundheit mit seinen 12 Bezirken Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Charlotten-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Reinickendorf

- Bielefeld bei der pro familia Bielefeld

- Bochum und seine sechs Stadtbezirke: Bochum-Mitte, Bochum-Wattenscheid, Bochum-Nord, Bochum-Ost, Bochum-Süd und Bochum-Südwest

- Bonn

- Breisgau-Hochschwarzwald (über eine der Schwangerschaftsberatungsstellen z.B. pro familia) mit seinen Gemeinden Au, Auggen, Badenweiler, Bad Krozingen, Ballrechten-Dottingen, Bollschweil, Bötzingen, Breisach ahm Rhein, Breitnau, Buchenbach, Buggingen, Ebringen, Ehrenkirchen, Eichstetten, Eisenbach im Hochschwarzwald, Eschbach, Feldberg, Friedenweiler, Glottertal, Gottenheim, Gundelfingen, Hartheim, Heitersheim, Heuweiler, Hinterzarten, Horben, Ihringen, Kirchzarten, Lenzkirch, Löffingen, March, Merdingen, Merzhausen, Müllheim, Münstertal, Neuenburg am Rhein, Oberried, Pfaffenweiler, Schallstadt, Schluchsee, Sölden, Staufen im Breisgau, St. Märgen, St. Peter, Stegen, Sulzburg, Titisee-Neustadt, Umkirch, Vogtsburg am Kaiserstuhl, Wittnau

- Bremerhaven

- Dortmund und seine folgenden Stadtbezirke Innenstadt-West, Innenstadt-Nord, Innenstadt-Ost, Eving, Scharnhorst, Brackel, Aplerbeck, Hörde, Hombruch, Lütgendortmund, Huckarde und Mengede

- Duisburg

- Düsseldorf und seine Stadtteile 

- Ennepetal-Ruhr-Kreis mit den Gemeinden Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Herdecke, Schwelm, Sprockhövel, Wetter -Ruhr, Witten

- Erlangen

- Eschweiler

- Forchheim

- Flensburg

- Frankfurt am Main und seine Ortsbezirke Innenstadt I, Innenstadt II, Innenstadt III, Bornheim/ Ostend, Frankfurt am Main Süd/ West/ Mitte-West/ Nord-West/ Mitte-Nord/ Nord-Ost und Ost, Kalbach/Riedberg, Nieder-Erlenbach, Harheim, Nieder-Eschbach und Bergen-Enkheim

- Freiburg über die pro familia Beratungsstelle

- Fürstenfeldbruck (zu beantragen in einer der Schwangerschaftsberatungsstellen im Landkreis wie z.B. pro familia) mit den Städten & Gemeinden Adelshofen, Alling, Althegnenberg, Egenhofen, Eichenau, Emmering, Germering, Grafrath, Gröbenzell, Hattenhofen, Jesenwang, Kottgeisering, Landsberied, Maisach, Mammendorf, Mittelstetten, Moorenweis, Oberschweinbach, Olching, Puchheim, Schöngeising.

- Landkreis Gießen und seine Gemeinden Allendorf, Rabenau, Grünberg, Laubach, Hungen, Lich, Pohlheim, Fernwald, Buseck, Staufenberg, Lollar, Wettenberg, Biebertal, Heuchelheim, Linden, Langgöns

- Stadt Gießen und seine Bezirke Innenstadt, Gießen-Nord, Gießen-Ost, Gießen-Süd, Gießen-West, Wieseck, Rödgen, Schiffenberg, Kleinlinden, Allendorf und Lützellinden

- Göttingen

- Geesthacht und Herzogentum Lauenburg

- Hamburg (--> Familienplanungszentrum oder pro familia Hamburg sind hier die Anlaufstellen für kostenlose Verhütungsmittel) mit seinen Bezirken Wandsbek, Hamburg-Nord, Hamburg-Mitte, Altona, Eimsbüttel, Harburg und Bergedorf

- Hannover

- Herzogenrath

- Husum

- Heidelberg

- Herne

- Karlsruhe

- Kiel

- Köln: (die Antragstellung zur Kostenübernahme von Verhütungsmitteln erfolgt beim Gesundheitsamt) mit seinen Bezirken Köln Innenstadt, Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes, Chorweiler, Porz, Kalk und Mülheim

- Krefeld

- Lahn-Dill-Kreis mit folgenden Gemeinden: Aßlar, Braunfels, Dillenburg, Haiger, Herborn, Leun, Solms, Wetzlar, Bischoffen, Breitscheid, Dietzhölztal, Driedorf, Ehringshausen, Eschenburg, Greifenstein, Hohenahr, Hüttenberg, Lahnau, Mittenaar, Schöffengrund, Siegbach, Sinn, Waldsolms

- Landshut

- Leer mit Borkum, Bunde, Jemgum, Moormerland, Ostrhauderfehn, Rhauderfehn, Uplengen, Weener, Westoverledingen

- Leverkusen

- Lüneburg

- Märkischer Kreis mit den Städten & Gemeinden Altena, Balve, Halver, Hemer, Herscheid, Iserlohn, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Menden (Sauerland) Nachroth-Wiblingswerde, Neuenrade, Plettenberg, Schalksmühle Werdohl

- Mannheim

- Marburg: Stadtpass-Inhaber können über pro familia die Übernahme der Kosten für Verhütung beantragen

- Mönchengladbach

- Monschau

- München Stadt und seine Stadtbezirke Altstadt-Lehel, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Maxvorstadt, Schwabing-West, Au-Haidhausen, Sendling, Sendling-Westpark, Schwanthalerhöhe, Neuhausen-Nymphenburg, Moosach, Milbertshofen-Am Hart, Schwabing-Freimann, Bogenhausen, Berg am Laim, Trudering-Riem, Ramersdorf-Perlach, Obergiesing-Harlaching, Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln, Hadern, Pasing-Obermenzing, Aubing-Lochhausen-Langwied, Allach-Untermenzing, Feldmoching-Hasenbergl, Laim

- München Landkreis und seine Gemeinden Oberschleißheim, Garching bei München, Ismaning, Unterföhring, Aschheim, Feldkirchen, Haar, Putzbrunn, Neubiberg, Unterhaching, Perlacher Forst, Grünwald, Pullach im Isartal, Forstenrieder Park, Neuried, Planegg und Gräfelfing

- Neumünster

- Neuss

- Nürnberg und seine Stadtteile Altstadt und engere Innenstadt, Weiterer Innenstadtgürtel Süd, Weiterer Innenstadtgürtel West/Nord/Ost, Südöstliche Außenstadt, Südliche Außenstadt, Südwestliche Außenstadt,  Westliche Außenstadt, Nordwestliche Außenstadt, Nordöstliche Außenstadt und Östliche Außenstadt

- Norderstedt

- Oldenburg

- Ortenaukreis (zu beantragen in einer der Schwangerschaftsberatungsstellen im Ortenaukreis): mit den Gemeinden Achern, Appenweier, Bad Peterstal-Griesbach, Berhaupten, Biberach, Durbach, Ettenheim, Fischerbach, Friesenheim, Gengenbach, Gutach, Haslach im Kinzigtal, Hausach, Hofstetten, Hohberg, Hornberg, Kappel-Grafenhausen, Kappelrodeck, Kehl, Kippenheim, Lahr, Lauf, Lautenbach, Mahlberg, Meißenheim, Mühlenbach, Neuried, Nordrach, Oberharmersbah, Oberkirch, Oberwolfach, Offenburg, Ohlsbach, Oppenau, Ortenberg, Ottenhöfen, Renchen, Rheinau, Rimgsheim, Rust, Sasbach, Sasbachwalden, Schuttertal, Schutterwald, Schwanau, Seelbach, Steinach, Willstätt, Wolfach, Zell am Harmersbach

- Pfaffenhofen Landkreis (zu beantragen über die Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen s. Info-Flyer) mit seinen Städten und Gemeinden Baar-Ebenhausen, Ernsgaden, Geisenfeld, Gerolsbach, Hettenshausen, Hohenwart, Ilmmünster, Jetzendorf, Manching, Münchsmünster, Pörnbach, Reichertshausen, Reichertshofen, Rohrbach, Scheyern, Schweitenkirchen, Vohburg, Wolnzach

- Potsdam

- Recklinghausen

- Regensburg

- Rendsburg

- Schwarzwald-Baar-Kreis (zu beantragen in einer der Schwangerschaftsberatungsstellen im Landkreis z.B. pro familia ) mit den Städten und Gemeinden Bad Dürrheim, Blumberg, Bräunlingen, Brigachtal, Dauchingen, Donaueschingen, Furtwangen, Gütenbach Hüfingen, Königsfeld, Mönchweiler, Niedereschach, Schönwald, Schonach, St. Georgen, Triberg, Tuningen, Unterkirnach, Villingen-Schwenningen, Vöhrenbach

- Simmerath

- Starnberg (zu beantragen in einer der Schwangerschaftsberatungsstellen im Landkreis wie z.B. pro familia) mit den Gemeinden Andechs, Berg, Feldafing, Gauting, Gilching, Herrsching am Ammersee, Inning am Ammersee, Krailling, Pöcking, Seefeld, Tutzing, Weßling, Wörthsee, Starnberg

- Stolberg

- Straubing

- Viersen

- Vogelsbergkreis und seine Kommunen Alsfeld, Antrifttal, Feldatal, Freiensteinau, Gemünden, Grebenau, Grebenhain, Herbstein, Homberg, Kirtorf, Lauterbach, Lautertal, Mücke, Romrod, Schlitz, Schotten, Schwalmtal, Ulrichstein und Wartenberg

- Wetzlar und seine Stadtteile Blasbach, Dutenhofen, Garbenheim, Hermannstein, Münchholzhausen, Nauborn, Naunheim und Steindorf

- Würselen

- Würzburg




Sollte Deine Stadt hier nicht aufgelistet sein, bedeutet dies nicht zwingend, dass es dort kein Verhütungsmittelfonds für eine Verhütungsmittel-Kostenübernahme gibt. Vielmehr ist es uns nicht bekannt und Du kannst unter Umständen trotzdem Deine Verhütung kostenlos oder zumindest einen Zuschuss bekommen, bei nachweislich geringem Einkommen oder Bezug von Sozialleistungen wie Hartz IV, Sozialgeld, BAföG etc.
Recherche-Stand: 28.02.2020. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Aktualität. Wir möchten unseren Lesern aber gern aktuelle Informationen bieten. Solltest Du also hier eine Stadt vermissen oder eine Stadt aufgelistet sehen, die keine kostenlosen Verhütungsmittel (mehr) zur Verfügung stellt, dann bitten wir um eine kurze Info an info@gynlameda.de. Vielen Dank.

 

 

 

 

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